Biodiversität

Biodiversität

Biodiversität

  1. Oktober 2021

 Biodiversität ist ein Thema, das zurzeit in vieler Munde und Medien zu finden ist. Auch wir wollten dafür etwas tun. Nachdem alle Schüler anfangs Schuljahr den Klettgauerhof besichtigt hatten, auf welchem Regula Gysel- Stoll seit zehn Jahren ein Paradies für Pflanzen und Kleintiere geschaffen hat (u.a. Ringelnattern, Schleiereulen…), analysierten die Mittelstüfler unseren eigenen Schulgarten und machten unserem Vermieter Vorschläge, wo wir noch Optimierungen vornehmen könnten.

Am letzten Schulnachmittag vor den Herbstferien war es dann so weit: Bei strahlendstem Herbstwetter entstanden Gruppen und mit viel Muskelkraft und Ausdauer die ersten Projekte: Zwei Bienenhotels, ein Blumen- und Kräuterbeet mit bienenfreundlichen Pflanzen, zwei Ast- und zwei Steinhaufen und Eisentorflügel mit Kletterpflanzen, eine Vogeltränke. Es war eine wahre Freude, dem Gewusel in unserem Schulgarten zuzuschauen und zu beobachten, mit wie viel Spass die Schüler schleppten, stachen, pflanzten, massen, sägten, schichteten, stopften. Für das Füllen der Bienenhotels verwendeten wir hauptsächlich Strangfalzziegel (auch Biberschwanzziegel genannt), welche uns die Firma Schlatter und Zollinger Dachdecker aus Hallau grosszügigerweise geschenkt hatte. Die Löcher in diesen Ziegeln haben den idealen Durchmesser für einige Wildbienenarten.

Jetzt sind wir gespannt, was dann nach der Winterruhe ab nächstem Frühling alles für Leben einkehrt und freuen uns auf neue kleine MitbewohnerInnen!

Tagesausflug zum Wiler Altikon Herten

Tagesausflug zum Wiler Altikon Herten

Tagesausflug zum Wiler Altikon Herten

3.September 2021
Bei herrlichstem Spätsommerwetter bestiegen 27 Kinder und 4 Lehrerinnen in Beringen den Zug. Mit Umsteigen in Schaffhausen, Winterthur und Attikon- Rickenbach erreichten wir den Wiler Altikon Herten. Hier folgte eine kleine Wanderung übers Feld zum Wiler «Feldi». Was in aller Welt wollten wir dort? Hier befindet sich der Elternhof unserer Unterstufenlehrerin, ein Paradies für Tiere und Kinder. Mit vielen Spielgeräten, dem Besichtigen der Kleintiere oder eigenen Ideen vertrieben sich die Schüler bis zum Mittagessen die Zeit auf dem grossen Gelände

Nach dem gemeinsamen Grillen gings an die naheliegende Thur. Hier kamen alle auf ihre Rechnung: Schwimmen, stauen, Sandburgen bauen, mit Wasser experimentieren, Steinmannlis errichten, die Gegend barfuss erkunden, chillen… Gross und klein vergnügten sich friedlich miteinander- die Zeit war viel zu kurz, das Sandstrandufer hätte noch viele Ideen erzeugen können! Ein toller Tag, der die sich noch neu formierende Gemeinschaft stärkte.

Übrigens dient der Hof unserer ICB- Partnerschule SalZH als wöchentlicher Schulort für jeweils eine Klasse!

Projektnachmittag Klettgauerhof

Projektnachmittag Klettgauerhof

Projektnachmittag Klettgauerhof

  1. August 2021

    Bereits in der ersten Woche unternahm die Mittelstufe am Projektnachmittag einen kleinen Velo- Ausflug, der uns auf den Klettgauerhof brachte. Hier führte uns Regula Gysel ins Thema Biodiversität ein und erklärte an zwei unterschiedlichen Blumensträussen die Begriffe «Artenvielfalt» (Blumenstrauss aus lauter verschiedenen Blumenarten) und «genetische Vielfalt» (Blumenstrauss aus lauter verschiedenen Rosenarten). Zur Biodiversität gehört auch die Vielfalt der Lebensräume. Nach der Einführung betraten wir ihren Garten- ein Paradies für Tiere: Wildbienenhotels, Totholzhaufen, Asthaufen, Weidenzäune, Rebstockzäune, ein Teich, Vogel- und Insektentränken, unzählige Blumen- und Kräuterarten, Tontöpfe, Ruderalfächen, Büsche, Bäume, vertrocknete Stängel…und alles wunderschön angeordnet und gestaltet. Es kreuchte und fleuchte bei herrlichstem Sonnenschein und die Schüler mussten die Lebensräume verschiedener Tierarten suchen. Ringelnatter, Schleiereulen, Fledermäuse, Wespenspinnen, Igel, Dachs, unzählige Wildbienen- und Vogelartenarten und vieles, vieles mehr hält sich in diesem Garten auf, wo kein Gift gespritzt und nachts kein Licht zu finden ist.

Inspiriert mit Ideen für die eigene Umsetzung pedalten wir nach feinem Most und Guetsli wieder nach Hallau zurück.

Unsere Schule ist seit diesem Schuljahr Mitglied des Naturparks Schaffhausen, welcher solche Aktivitäten auch finanziell unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

Schulstartanlass

Schulstartanlass

Schulstartanlass

10. August 2021

Wie jedes Jahr versammelten sich alle Schüler, Lehrpersonen und mindestens ein Elternteil am Freitagnachmittag vor Schulbeginn zum alljährlichen «Schulstart- Anlass». Gewappnet mit Werkzeugkoffern, Putzeimern und langen von den Lehrerinnen vorbereiteten To- Do-Listen wurde das Schulhaus für den Start vorbereitet. Da wurde geputzt wie wild, Hefte beschriftet, Etuis neu aufgefüllt, Stuhl und Pult der Grösse angepasst,, geordnet, laminiert, aufgehängt, gebohrt, geschnitten, eine neue Garderobe gefertigt, sortiert, geschrubbt, eingerichtet, umgestellt…die Liste war lang und nach 4h in zwei Arbeitsschichten hiess es dann endlich: Geschafft.

Traditionellerweise verschob sich dann die ganze Truppe auf den Hallauer Berg auf die «Rummelen», wo der Abend mit Grillen, Spielen, Schwatzen und einer grossen Gebetsrunde verklang. Ein kleiner Austausch in Gruppen zum Thema «Leidenschaften» mischte die Leute und liess uns mehr übereinander erfahren.

Wir starteten dieses Schuljahr mit 26 Kindern aus 19 Familien.

Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh!

Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh!

Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh!

Bei schönstem Wetter wanderte letzten Montag die ganze Tandemschule über den Hallauer Berg hinunter in den Wald zur Althauhütte.

Dort empfing uns der Jäger Michi Werner, welcher uns in den kommenden zwei Stunden durch den Wald führte und uns dabei auf viel Spannendes aufmerksam machte: Wir sahen vom Sturm frischgefallene Bäume und lernten, dass Hartholzbäume beim Umfallen «reissen», Tannen hingegen schön gerade abbrechen. Wir lernten, dass der Schwarzspecht vor allem am Boden pickt, da er Ameisen liebt und sahen seine Löcher in einem Baumstrunk. Oder dass es vorkommen kann, dass Hase, Fuchs und Dachs im Winter im gleichen Bau überwintern und sich nichts antun- daher der Ausdruck «Burgfriede». 

Ausserdem zeigte er uns eine Waldfläche, die grösstenteils sich selbst überlassen wird und wir konnten den Unterschied zwischen den Baumformen des «Dschungels» und der gepflegten Baumflächen sehr deutlich erkennen. Oder dass während des zweiten Weltkriegs Sikahirsche aus einer Zucht ausgebrochen sind und nun auf dem Südranden leben, aber eigentlich in nördliche Länder gehören…und ganz wichtig: Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh! Rehbock, Rehgeiss und Rehkitz gehören zusammen, Hirschkuh, Hirsch und Hirschkalb.

Nach dem Mittagessen auf dem Grill und ausgiebigem Spiel nahmen einige Kinder an den freiwilligen kleinen Workshop- Angeboten der Lehrpersonen teil: schnitzen, Geschichte hören, singen, Waldfussball oder eine Kugelbahn von einem ausgerissenen Wurzelstock herunter zu bauen. Viele genossen aber auch das stundenlange gemeinsame kreative Freispiel, etwas, das im Schulalltag oft viel zu kurz kommt.

Das Zurückwandern forderte dann nochmals alle Kräfte, war es unterdessen doch ziemlich heiss geworden. Ein wunderschöner Tag mit genial gelebter Gemeinschaft bleibt in unseren Erinnerungen hängen!

Schachnachmittage

Schachnachmittage

Schachnachmittage

An einem Projektnachmittag im Februar hatten eine Mutter und ihr Vater mit uns zwei Schachnachmittag gemacht. Sie lehrten uns, wie man Schach spielt, für die, die es noch nicht kannten. Auch die Rochade, die Aufstellung und die Punktezahl der einzelnen Figuren lehrten sie uns. Dann spielten wir Schach gegeneinander, der Grossvater ging herum und machte gegen jeden einen Zug. Wir haben auch ein paar Schachstrategien angeschaut um uns zu trainieren. Es gibt eine Regel, die lautet: Der König darf nicht auf seiner eigenen Farbe stehen. Die Nachmittage haben mir sehr gefallen, denn ich spiele sehr gerne Schach.