Abschied in gelb und blau

Abschied in gelb und blau

Abschied in gelb und blau

Vor 6 Monaten hat unsere Unterstufenlehrerin Daniela Hofmann den Schülern mithilfe eines Stofftiers ihren bevorstehenden Abschied angekündigt. Das Tier hat zwei Seiten, eine helle und eine dunkle, und man kann es dementsprechend wenden.
«Alles hat zwei Seiten», erklärte Daniela. «Einerseits bin ich unglaublich traurig, dass meine Zeit an der Tandemschule enden wird und ich euch verlassen muss, andererseits freue ich mich überaus, dass ich einen tollen Mann kennen gelernt habe und ihn heiraten werde!» Und nun war es so weit. Am letzten Tag vor den Sportferien griffen wir dieses Thema der «gemischten Gefühle» wieder auf. Die Schüler machten Aussagen über ihre Gefühle angesichts dieses Abschieds und durften je nachdem einen gelben (dankbares, helles und frohes Gefühl) oder einen blauen Tropfen (dunkles, trauriges Gefühl) Lebensmittelfarbe in eine Schüssel tropfen lassen. Unglaublich, wie die Kinder sich zeigen und wie viele schöne Gefühle sie auch äussern konnten: Dankbarkeit, Erinnerungen, Komplimente.
Am Schluss mischte Daniela die Farben – und was entstand? Grün! Die Farbe der Tandemschule und der Hoffnung! So konnten wir Daniela in Gottes Hände entlassen, in der frohen Hoffnung, dass er für sie, aber auch für uns schaut und der Schule eine Nachfolgelösung schenken wird. Liebe Daniela, wir danken Dir aus tiefstem Herzen für Deine wertvolle Arbeit in den letzten 6,5 Jahren! Du hast die Unterstufe massgeblich geprägt und mit Deinem grossen Herzen und Deiner Geduld und Liebe vorgelebt, wie Gott uns sieht! Gott segne Dich und Deine Zukunft!

Daniela muss beim Morgensport am letzten Schultag noch ein paar Hürden überwinden – so leicht lassen wir sie nicht gehen!

D’Räuber vo Bethlehem

D’Räuber vo Bethlehem

D’Räuber vo Bethlehem

Am 16. Dezember führten wir als ganze Tandemschule ein Musical auf, und zwar in der Kirche Löhningen. Es kamen vielen Leute, die meisten waren Eltern, Grosseltern oder Gotti oder Götti der Schüler oder weitere Lehrpersonen. Das Musical hiess: «D’Räuber vo Bethlehem», es war eine lustige Geschichte, alle Leute haben gelacht. Räuber stahlen ein Lämmchen und versteckten es genau in dem Stall, in den Maria und Josef kamen. Wir übten seit den Herbstferien, es waren zwölf Lieder und das Theater dazwischen. Wir durften ankreuzen, was für eine Rolle wir wollten, ob eher klein oder gross und ob wir ein Solo singen wollten und ob alleine oder zu zweit oder dritt.

Einige malten auch ein Bild für den Hintergrund. Wir spielten mit Kostümen. Es gab nicht viele Kulissen.

Nach der Aufführung gab es im Mesmerhuus noch etwas zu essen.

Wenigstens ein bisschen Not lindern

Wenigstens ein bisschen Not lindern

Wenigstens ein bisschen Not lindern

Weil es den Kindern letztes Jahr so Spass gemacht hatte, wurde die Aktion dieses Jahr wiederholt: Wir beteiligten uns am Adventsmarkt in Hallau und sammelten Geld für die Organisation «Licht im Osten». Diese Organisation sammelt jedes Jahr zusammen mit anderen christlichen Organisationen über 100’000 Weihnachtspäckli für Kinder und Erwachsene und fährt diese nach Osteuropa, z.B. nach Moldawien, Rumänien, in die Ukraine, wo sie von lokalen Partnern verteilt werden.

Wir verkauften Guetzli, Magenbrot, Kaffee, Tee, Punsch und Vogelfutter und freuen uns riesig, dass wir mit dem grossartigen Erlös von 830.- nicht nur unsere 25 Päcklis finanzieren, sondern sogar zusätzlich noch etwas spenden dürfen.

Danke allen fleissigen Bäckern und Helfern!

12 Jahre und noch nicht verrostet

12 Jahre und noch nicht verrostet

12 Jahre und noch nicht verrostet

Sie kamen und kamen und kamen, am Schluss waren es 120 Gäste, die sich am 6. November in der Mehrzweckhalle Oberhallau für ein grosses Fest versammelten.

Mit mehr als zwei Jahren Verspätung feierten wir unser 10-jähriges Tandem-Jubiläum, jetzt eben bereits 12 Jahre Tandemschule!

Eingeladen waren ehemalige und aktuelle Familien, Lehrpersonen, Mitarbeitende, ideelle Unterstützer – und fast 2/3 aller Eingeladenen tauchten auf.

Die Halle war dekoriert mit Fotos, Schulberichten, die langen Tischreihen mit gebastelten Kürbissen, Blättern und Kerzen- Säcklein.

Kulinarisch wurden wir von einem Apéro verwöhnt, gefolgt von zwei Suppen, einer feinen Auswahl von Wähen aus der lokalen Bäckerei und später einem reichhaltigen Dessertbuffet.

Umrahmt wurde das Zusammensein von zwei vorgetragenen Liedern der Tandemschüler, verschiedenen Ansprachen zu den Themen «Tandemschule – woher, wer, wohin, womit?» und einem Kahoot-Rätsel für alle.

Die Dankbarkeit für die Gunst und Bewahrung unseres himmlischen Vaters war in allen Beiträgen zu spüren, auch der Dank für unglaublich engagierte Menschen, die sich in diesen 12 Jahren mit uns auf ein Stück Weg begeben hatten. Das Tandem ist noch nicht verrostet und weiterhin wollen wir gemeinsam mit Eltern, Lehrpersonen und Gott unseren Kindern einen Ort für eine möglichst gesunde Entfaltung bieten. Gute Fahrt!

Hoch hinaus oder auf dem Boden geblieben

Hoch hinaus oder auf dem Boden geblieben

Hoch hinaus oder auf dem Boden geblieben

Da wir wegen des Besuchs der SBB-Unterhaltsanlage bereits in Winterthur waren, verbrachte die Unterstufe den Nachmittag dieses Exkursionstages bei ihrer Lehrerin Daniela auf dem elterlichen Bauernhof in Feldi. Hier konnten die Kinder nach dem strengen Morgen Zmittag essen und ausgedehnt spielen. Wertvolle Momente auch für das Miteinander der Klasse!

Die Mittelstufe hingegen erwartete noch eine Herausforderung! Wir versuchten uns am Seilpark Winterthur, einem Schülerprojekt unserer Partnerschule SalZH.
Nun … entweder schaffte man es und hatte überhaupt keine Angst so hoch oben oder man schaffte es nicht, weil es eben schon unglaublich hoch war. Schade, gab es keine Zwischenform an Höhe oder andere Möglichkeiten für die Kinder (und Lehrerin!), die Höhenangst haben.