Tandemschule

Berufsmesse 25

Berufsmesse 25

Berufsmesse 25

Am vergangenen Freitag hatten die Schülerinnen und Schüler aus der achten Klasse die Gelegenheit, die Berufsmesse in Schaffhausen zu besuchen. Sie machten sich auf den Weg, um spannende Einblicke in die Berufswelt zu erhalten und sich über einige zukünftigen Möglichkeiten zu informieren.

Schon beim Betreten des BBZ wurde deutlich, wie vielfältig das Angebot war: Zahlreiche Aussteller aus verschiedenen Branchen präsentierten ihre Berufe, Ausbildungswege und Karrierechancen. Von Handwerk über Gesundheitswesen bis hin zu kaufmännischen Berufen, denn es war für jeden etwas dabei.

Die Schüler nutzten die Gelegenheit, direkt mit Fachleuten und den Lehrlingen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich praktische Tipps für die Berufswahl zu holen. Viele Stände boten interaktive Elemente an, sodass die Jugendlichen Berufe nicht nur erklärt bekamen, sondern auch selbst ausprobieren konnten. Ob an Maschinen, in virtuellen Simulationen oder mit kleinen praktischen Übungen. Die Messe machte das „Berufe entdecken“ zu einem echten Erlebnis.

Auch wertvoll war, dass die Schüler sich nicht nur über Ausbildungsberufe, sondern auch über weiterführende Schulen und Studiengänge informieren konnten. So konnten sie sich ein umfassendes Bild über verschiedene Wege nach der obligatorischen Schulzeit machen.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Der Besuch der Berufsmesse hat sich gelohnt.

Tandem-Lese-Methode

Tandem-Lese-Methode

Tandem-Lese-Methode

Die „Tandem-Lese-Methode“ – Unsere selber getestete Leseförderung-Methode

 

Die 1./2. Kl. (9 Kinder) und ich haben diese Methode im letzten Semester ausprobiert, hier unsere Erfahrungen.

Zuerst Mal, wie funktioniert diese Methode?

Man arbeitet zuzweit, mit einem Text oder Buch, das auf dem Niveau des jüngeren Kindes ist.
Beide legen einen Zeige-Finger unter den Buchstaben, der vorgelesen wird…
Den Vorleser nennen wir „Sportler“, den „Lesestärkeren“ nennen wir „Trainer“ und dieser liest im Kopf mit, kann deshalb auch korrigieren oder unterstützten, wenn der „Sportler“ Hilfe braucht.

Sie sehen ein Video einer Tandem-Lesen-Sequenz:
Anmerkung:
Eigentlich sollte das Kind (im Film rechts) seinen Finger auch direkt neben dem Finger seines Trainers haben.

Ds Wort, was vorgelesen wird: Genau dort sollen die Finger darunter mitfahren (Alternativ kann es auch ein bunter transparenter Streifen, den beide mit dem Fingern führen sein).

Weshalb ist das so wichtig?
Beide sehen das Wort und sprechen es aus und hören es. (Sie üben absolut gleichzeitig zu lesen).
Der „Trainer“ liest sehr leise oder nur im Kopf mit – der „Sportler“ laut. Das Tempo wird dem des „Sportlers“ angepasst.

Nach einer Seite des Buches werden die Rollen getauscht, oder die Partner 😉

 

Folgendes war nicht so einfach und erforderte eine ordentliche Planung:
Die Leseförderungs-Methode muss für alle Kinder verständlich und sorgfältig eingeführt und regelmässig angewendet werden! (ca. 2x pro Woche, z.Bsp. 15 min). 

Was hat es nun gebracht? Wozu der Aufwand?
Neben dem offensichtlichen Lesetraining fördert und fordert das Lesetandem ihre soziale Kompetenzen (Geduld, Korrekturen annehmen können, einen gemeinsamen Lese-Flow finden). 

Vor 8 Jahren habe ich diese Methode in einem Deutsch-Seminar kennengelernt. Mein PHSH-Dozent meinte: Diese Methode ist eine der Lese-Lern-Förderungs-Methoden Nr.1, wegen den ausserordentlichenschnellen Fortschritten.

 

Nach der Durchführung im letzten Semester, mit der 1. und 2. Klasse, meine ich dazu:
Die Aussage des Dozenten damals, kann ich 100% zustimmen.

Ich staune über die Lesefortschritte und über die sozialen Entwicklungen der Kinder. Ihre Lernbereitschaft stieg ebenfalls deutlich an, wenn es ums Lesen ging.
Die Lese-Fortschritte waren bei 80% der Klasse Kinder verblüffend schnell und gross.
Zusätzlich wirkten die meisten Kinder dem Lesen viel positiver gegenüber eingestellt.

Die Kinder arbeiteten wärend der Tandem-Lese-Sequenz sehr selbstständig und verlässlich. Sie waren intrinsisch motivierter zu lesen, wenn sie im Tandem lesen durften. Sogleich rannten sie zur Bücherwand (um ein Buch auszusuchen) und begannen zügig mit dem lesen.
Ich vermute ein Grund dafür ist: Sie bemerkten selbst ihre hörbaren Lese-Erfolge. 💪

Ich bin sehr stolz auf diese Kinder, die sich auf dieses für sie neue Leseförderungs-Projekt eingelassen haben und ihre eigenen Fähigkeiten erkannt haben. 👍

🏠

➡️ Diese Methode kann man genauso mit Eltern/Grosseltern/Onkel machen.

Wieso nicht eine kurze Sequenz Tandem-Lesen, noch vor der Gutenachtgeschichte. 😃 😉

Verfasst von Lisa Rüegger September 2025

Kickoff – Oberstufe

Kickoff – Oberstufe

Kickoff – Oberstufe

Von Montag bis Mittwoch durfte der gesamte Zyklus 3 (7.–9. Klasse) am Kickoff teilnehmen. Es war ein intensiver Start ins neue Schuljahr, bei dem Gemeinschaft, Abenteuer und kreative Herausforderungen im Mittelpunkt standen.

Die Jugendlichen erlebten drei abwechslungsreiche Tage mit unterschiedlichsten Aktivitäten: Ob beim Klettern, Kochen, Unterwegssein auf Reisen, oder beim Meistern kniffliger Challenges – überall standen Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung, das Wachsen an Herausforderungen und das Kennenlernen im Vordergrund. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre eigene Klasse besser erleben, sondern auch über die Klassengrenzen hinweg gute Kontakte knüpfen und die Gemeinschaft der Oberstufe stärken.

Wir blicken dankbar zurück: Auch Gott hat uns in dieser Zeit reich beschenkt – mit gutem Wetter, wertvollen Begegnungen mit fremden Leuten und vielen besonderen Momenten, die für einzelne Schüler noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Empfehlungen für ein Kickoff der 7. Klasse für eine nächste Klasse, denn nach ersten Erfahrungen hatten die Schülerinnen und Schüler viele kreative Ideen, was bei einem nächsten Kickoff unbedingt wieder Platz finden sollte:

  • Kletterpark
  • Mister X in Zürich
  • Capture the Flag
  • Foto-Challenge und gemeinsames Kochen in Gruppen
  • Schifffahrt auf dem Zürichsee
Schulstart 2025

Schulstart 2025

Schulstart 2025

Zum Schulstart der Primarstufe fanden zwei Spezialmorgen statt. In diesem Schuljahr sind die Unterstufe und Mittelstufe wieder im gleichen Gebäude. Damit die Kinder sich als gesamte Gruppe der Primarstufe wieder finden, organisierten wir für die ersten zwei Schulmorgen des Jahres verschiedene Aktivitäten rund um unsere Gebäude und die schöne Wiese: Spiele, Postenlauf, Workshops…bunt und harmonisch gestaltete sich alles und wir freuen uns auf ein spannendes Schuljahr mit unseren 26 PrimarschülerInnen. 

Zum Abschluss gab es ein riesiges Buffet und wir stiessen gemeinsam an. 

Unter, am und über dem GotthardUnter, am und über dem Gotthard

Unter, am und über dem GotthardUnter, am und über dem Gotthard

Unter, am und über dem GotthardUnter, am und über dem Gotthard

Das viertägige Klassenlager der Mittelstufe führte uns im Juni nach Andermatt. Drei Nächte logierten wir im sehr gemütlichen Gruppenhaus «Oltä Stall» mitten im Dorf. Zum Programm gehörte am ersten Tag die Zugfahrt aufs Rütli und Wanderung hinauf nach Selisberg und wieder nach Bauen. Im Dorf Andermatt selberwaren ein Postenlauf angesagt, die Wanderung durch die Schöllenenschlucht, die Besichtigung des Kraftwerks Göschenen, ein Atelier (z.B. Leinwand malen im Dorfcafé oder baden in der Gotthardreuss) und am Donnerstag der Höhepunkt: Die Wanderung über den Gotthardpass nach Airolo. Gestartet wurde in Hospental oder in der Mitte des Berges. Frohen Mutes und bei angenehmsten Wetterbedingungen erstiegen wir den Pass durch die prächtige Blumen- Bergwelt. Aber statt des ersehnten Bades im kalten Gotthardsee erwartete uns ab der Mittagszeit eine Regenwand mit Gewitter, welche bis zu unserer Ankunft im tessinischen Airolo nicht mehr nachliess. Bis auf die Unterhosen durchnässt trafen wir im rettenden Café ein, wo uns unsere reservierten Pizzas wieder zu Trockenheit und Laune verhalfen, bevor uns der Zug wieder nach Hause brachte. Wir haben sehr viel erlebt, sehr viel gesehen und gelernt, gespielt und gelacht und die Laune und Stimmung waren die ganzen vier Tage grandios gewesen! Begleitet hatte uns ein Elternpaar- vielen, vielen Dank euch allen für die unvergessliche Woche.  

Zwei-Punkt-Perspektive

Zwei-Punkt-Perspektive

Zwei-Punkt-Perspektive

Im Unterricht beschäftigten sich die Oberstufenschüler eingehend mit der Zwei-Punkt-Perspektive. Sie lernten, wie man Gebäude perspektivisch korrekt darstellt und setzten sich dabei auch mit verschiedenen Stilen von Dächer auseinander. Dabei entstanden eigene Entwürfe, in denen kreative Ideen und technische Genauigkeit kombiniert wurden. Die Schüler planten ihre Häuser zunächst auf Papier und zeichneten sie mithilfe der erlernten Perspektivregeln. Anschliessend begannen sie ihre Entwürfe in den dreidimensionalen Raum zu übertragen. Aus Karton bauten sie Modelle ihrer erfundenen Häuser, wobei sie besonderes Augenmerk auf Proportionen und Details legten. So entstand eine Sammlung individueller Architekturmodelle, die sowohl gestalterisches als auch handwerkliches Können zeigte.